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Ueli Maurer: Brexit bietet Chancen für die Briten und die Schweiz

Europas Staatschefs warnen die Briten vor einem wirtschaftlichen Fiasko. Anders Finanzminister Ueli Maurer.

«Ein klein wenig besorgt»: Ueli Maurer spricht am G-20-Ministertreffen im deutschen Baden-Baden (17. März 2017).
«Ein klein wenig besorgt»: Ueli Maurer spricht am G-20-Ministertreffen im deutschen Baden-Baden (17. März 2017).
Franziska Kraufmann, Keystone

Finanzminister Ueli Maurer ist «überzeugt», dass sich die britische Wirtschaft ausserhalb der Europäischen Union «sehr positiv» entwickeln kann.

Diese optimistische Einschätzung hat der Bundesrat in einem Interview mit der «Financial Times» geäussert.

Mit dem EU-Abgang des Vereinigten Königreichs gewinne die Schweiz einen neuen Verbündeten und möglichen Partner jenseits des europäischen Staatenclubs hinzu. Gleichzeitig drohe aber auch Konkurrenz.

Chancen und Risiken für die Schweiz

Gerade im Bereich der Unternehmensbesteuerung könne Grossbritannien zu einem «ernsthaften Wettbewerber» der Schweiz heranwachsen. «Darüber sind wir ein klein wenig besorgt», sagt Maurer.

Andererseits werte er den anstehenden britischen EU-Austritt auch als Auftakt zu richtigen und wichtigen Veränderungsprozessen innerhalb der Europäischen Union. Um das Staatenbündnis zukunftsfähig zu machen, seien mehr Freiheit für die einzelnen Mitgliedsstaaten und ein höheres Mass an Flexibilität gefragt. Von derartigen Reformen könne auch die Schweiz mittel- bis langfristig nur profitieren.

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