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Ungleichheit boomt

Grosse Einkommensunterschiede bremsen das Wachstum – diese Erkenntnis wurde von Wirtschaftsforschern lange hartnäckig ignoriert. Jetzt bröckelt die Mauer, wie eine neue Studie von S & P zeigt.

Grossbritanniens Reichste konnten ihr Vermögen seit 2008 massiv vergrössern: Ein Fensterputzer arbeitet vor dem Ausstellungsraum von Rolls-Royce in London.
Grossbritanniens Reichste konnten ihr Vermögen seit 2008 massiv vergrössern: Ein Fensterputzer arbeitet vor dem Ausstellungsraum von Rolls-Royce in London.
Keystone
Soziale Ungleichheit erhöht das Risiko von Finanzkrisen: Obdachloser auf einer Kreuzung in Los Angeles.
Soziale Ungleichheit erhöht das Risiko von Finanzkrisen: Obdachloser auf einer Kreuzung in Los Angeles.
Keystone
Hat die Debatte mit seinem Buch «Capital in the 21st Century» neu befeuert: Der französische Ökonom Thomas Piketty.
Hat die Debatte mit seinem Buch «Capital in the 21st Century» neu befeuert: Der französische Ökonom Thomas Piketty.
Keystone
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«Wie die zunehmende Einkommensungleichheit das Wirtschaftswachstum in den USA dämpft» heisst ein neues Papier aus der Forschungsabteilung von Standard & Poor's. Der Titel ist selbsterklärend. Im Dokument schildern die Ökonomen, warum sie ihre Wachstumsprognose für die kommenden zehn Jahre von jährlich 2,8 auf 2,5 Prozent gesenkt haben (es ist wegen der «extremen» Einkommensungleichheit) und welchen Effekt ein zusätzliches Schuljahr für alle Amerikaner aufs BIP haben würde (es wäre in fünf Jahren um 2,4 Prozent höher).

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