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Unruhen in Libyen lassen Gold glänzen

Gold ist so teuer wie noch nie: Wegen der Verunsicherung durch die Unruhen in Libyen kletterte der Preis des Edelmetalls auf ein Rekordhoch von 1434,50 Dollar je Feinunze. Auch der Ölpreis klettert weiter.

Im 5-Tages-Verlauf: Gold/US Dollar (XAU/USD).
Im 5-Tages-Verlauf: Gold/US Dollar (XAU/USD).

Ein Ende der Fahnenstange scheint beim Goldpreis nicht in Sicht: Nach Einschätzung von Analysten dürften die anhaltenden Proteste in der arabischen Welt Investoren vorerst weiter verunsichern und damit die Flucht hin zu vergleichsweise sicheren Anlagen wie etwa Gold verstärken. Seinen bis dahin höchsten Preis hatte das Gold im Dezember erreicht, als eine Feinunze in London über 1431 Dollar kostete.

Ölpreise belasten Börsen

Die Krise in Libyen lässt auch seit Tagen den Ölpreis deutlich steigen. Dies könnte nach Ansicht von US-Notenbankchef Ben Bernanke zu einer Inflation führen und die wirtschaftliche Erholung abwürgen. Während die Nordseemarke Brent bereits die Marke von 115 Dollar überwunden hat, kämpft die US-Sorte derzeit mit der psychologisch besonders bedeutsamen Hürde von 100 Dollar.

Der Ölpreisanstieg hat den Handel an der Börse in Tokio belastet. Nach der negativen Vorgabe der Wall Street büsste der Nikkei-Index für 225 führende Werte 2,43 Prozent ein und ging beim Stand von 10'492,38 Punkten aus dem Markt.

Der SMI notiert um 10.54 Uhr 1,18 Prozent im Minus.

SDA/bru

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