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Versager oder zufällige Helden?

Im zweiten Teil unserer Serie «Ökonomie in der Krise» erklärt der Basler Professor Yvan Lengwiler, warum es Astrologen einfacher haben als Ökonomen.

Der Begriff «Ökonom» hatte schon bis anhin bei manchen Mitmenschen einen schalen Beigeschmack: «Das sind doch die, die glauben, dass alle Egoisten sind und die Armen einfach zu faul zum Arbeiten, oder?» Die Missgunst schlägt uns Ökonomen zurzeit noch etwas offener entgegen als auch schon. Bei manchen Zeitgenossen ist «liberal» oder gar «neoliberal»ein Schimpfwort ähnlich wie «Abzocker» oder gar «Faschist».

Dabei scheint es sich primär um eine Verwechslung zweier Dinge zu handeln: Die Wirtschaft steckt in der Krise, das ist unbestritten. Aber heisst das, dass die Wissenschaft, die sich mit der Wirtschaft befasst, auch in der Krise steckt?

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