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Warum das S&P-Urteil zu den USA auch auf die Eurozone zutrifft

Die zwei Schreckensnachrichten der Woche haben eine zentrale Gemeinsamkeit; sowohl die neuen Ängste um die US-Schulden wie auch die verschärfte Eurokrise sind das Ergebnis einer politischen Blockade.

Politikverdrossenheit und Radikalisierung blockieren pragmatische Lösungen auch in Europa: Der finnische Wahlsieger Timo Soini (l.) von den «Wahren Finnen», hier mit seiner Frau Tiina.
Politikverdrossenheit und Radikalisierung blockieren pragmatische Lösungen auch in Europa: Der finnische Wahlsieger Timo Soini (l.) von den «Wahren Finnen», hier mit seiner Frau Tiina.
Keystone

Zu Wochenbeginn haben zwei Entwicklungen die Märkte weltweit erschüttert: Der negative Ausblick der Ratingagentur Standard & Poor’s für die Schulden der US-Regierung und die erneute Verschärfung der Eurokrise. Die Sorgen um die US-Staatsfinanzen und die Eurokrise haben zwei entscheidende Gemeinsamkeiten. Bei beiden ist es vor allem eine zunehmende Blockade der Politik, die die Dinge eskalieren lässt, und in beiden Fällen bestreiten die führenden Politiker die offensichtliche Unfähigkeit, zu Lösungen zu gelangen.

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