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Warum der Goldpreis trotz nervöser Märkte sinkt

Seit dem Allzeithoch vom letzten September verlor das Gold rund 20 Prozent an Wert. Und dies trotz grassierender Eurokrise. Ein Widerspruch? Und: Wie geht es weiter mit dem Kurs für das Edelmetall?

Es war der 6. September 2011, als der Kurs für eine Unze Gold den historischen Höchststand von 1920.30 Dollar notierte – übrigens der gleichen Tag, als die Schweizerische Nationalbank die Kursuntergrenze von 1.20 Franken pro Euro festsetzte. Ob das Zufall war oder nicht, soll hier nicht Thema sein. Mit dem Goldpreis war es das dann aber auch. Heute Mittwoch dümpelt die Feinunze um 1535 Dollar. Seit Tagen schon verzeichnet das Edelmetall konstant leichte Abgaben.

In Beobachterkreisen mag man sich wundern. Warum verliert der vermeintlich sichere Hafen Gold an Attraktivität? Ist es nicht so, dass gerade in unsicheren Zeiten wie diesen Anleger ihre Pfründe in Sicherheit, also feste Werte wie Edelmetall bringen wollen?

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