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Warum die meisten Wirtschafts-Nobelpreisträger aus den USA kommen

Amerikaner heimsten bisher mehr als zwei Drittel aller Wirtschaftsnobelpreise ein. Die ungleiche Verteilung weckt Argwohn, hat aber einen einfachen Hintergrund.

Die Uni in Chicago ist herausragend. Zwei der drei diesjährigen Gewinner des Wirtschaftsnobelpreises unterrichten hier: Eugene Fama nimmt in Chicago Stellung zur Verleihung des diesjährigen Nobelpreises. (14. Oktober 2013)
Die Uni in Chicago ist herausragend. Zwei der drei diesjährigen Gewinner des Wirtschaftsnobelpreises unterrichten hier: Eugene Fama nimmt in Chicago Stellung zur Verleihung des diesjährigen Nobelpreises. (14. Oktober 2013)

Die Wirtschaftssupermacht USA ist auch bei den Wirtschaftsnobelpreisen ein Schwergewicht. Von den bislang 74 Preisträgern hatten mehr als 50 die amerikanische Staatsbürgerschaft. In diesem Jahr sind es gleich drei US-Wissenschaftler, die ausgezeichnet werden.

Die ungleiche Verteilung wird vielfach kritisiert, hat aber einen einfachen Hintergrund: Die Wirtschaftswissenschaften an den US-Universitäten geniessen einen hervorragenden Ruf. Dass die USA so gut abschneiden, liegt auch an der finanziellen Ausstattung der oft privaten Hochschulen. Diese bekommen hohe Summen aus Studiengebühren, Stiftungen, Kooperationen mit Firmen oder Schenkungen von Ehemaligen.

«Sehr auf die Forschung ausgerichtet»

Herausragend unter den US-Unis in Sachen Wirtschaft ist Chicago. Von hier kommen zwei der drei diesjährigen Gewinner. Der wohl bekannteste Vertreter der sogenannten Chicagoer Schule ist Milton Friedman, der den Nobelpreis 1976 bekam.

«Sie sind sehr auf die Forschung ausgerichtet», sagt Per Krusell, der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees, zum Erfolg Chicagos. «Bei ihnen geht es nicht um die Beratung von Regierungen. Bei ihnen geht es nicht um ... leicht verdauliche Vorträge. Bei ihnen geht es um den Kern der wirtschaftlichen Forschung.»

SDA/rub

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