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Weg da!

Überfüllt, verstopft, verdreckt: Wo man Touristen künftig wegen Überlastung aussperren will.

Kaum ein Durchkommen: Touristen auf, unter und vor der Rialto-Brücke in Venedig.
Kaum ein Durchkommen: Touristen auf, unter und vor der Rialto-Brücke in Venedig.
Reuters
Die grosse Mehrheit der Venedig-Besucher kommt auf diesem Weg in die Stadt: Ein Kreuzfahrtschiff ankert in der Lagune von Venedig.
Die grosse Mehrheit der Venedig-Besucher kommt auf diesem Weg in die Stadt: Ein Kreuzfahrtschiff ankert in der Lagune von Venedig.
Reuters
Die kanarischen Strände füllen sich immer mehr: Badegäste am Strand Playa del Inglés auf Gran Canaria.
Die kanarischen Strände füllen sich immer mehr: Badegäste am Strand Playa del Inglés auf Gran Canaria.
Reuters
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Der Schweizer Tourismus ächzt unter dem starken Franken und kämpft um jeden Gast. Derweil ächzen einige Destinationen im Ausland unter den Touristenmassen und denken laut darüber nach, die Anzahl Besucher zu reduzieren. So etwa in Venedig. Besonders die Tagestouristen, die von gigantischen Kreuzfahrtschiffen in die Stadt geschwemmt werden, sind Einwohnern und Behörden ein Dorn im Auge. Von den – je nach Schätzungen – 20 bis 30 Millionen Touristen pro Jahr logieren nach offiziellen Angaben nur 2,6 Millionen in den Hotels von Venedig. Der Rest sind Tagestouristen, die Orte wie die Rialtobrücke oder den Markusplatz manchmal derart verstopfen, dass diese praktisch unzugänglich sind. Doch die Kurzbesucher lassen meist nur einige Euros liegen – viel zu wenig, um sich den teuren Unterhalt Venedigs zu leisten, wie Kritiker monieren.

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