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Wenn die Wasserkraft den Bach ab geht

Alle sprechen derzeit vom sauberen Wasserstrom. Doch was, wenn wegen Trockenheit den Wasserkraftwerken der Rohstoff ausgeht? Dabei sind die Stauseen nicht einmal das grösste Problem.

Alle wollen ihn, doch derzeit gibt es ihn nur in beschränktem Mass: Wasserstrom (Kraftwerk in Vissoie im Val d'Anniviers).
Alle wollen ihn, doch derzeit gibt es ihn nur in beschränktem Mass: Wasserstrom (Kraftwerk in Vissoie im Val d'Anniviers).
Keystone
Kämpfen derzeit mit tiefen Wasserständen: Flusskraftwerke (hier bei Eglisau).
Kämpfen derzeit mit tiefen Wasserständen: Flusskraftwerke (hier bei Eglisau).
Keystone
Tiefe Pegelstände und hohe Temperaturen können bei der Kühlung von Atomkraftwerken zum Problem werden: Die beiden AKW-Blöcke sowie das Flusskraftwerk bei Beznau an der Aare.
Tiefe Pegelstände und hohe Temperaturen können bei der Kühlung von Atomkraftwerken zum Problem werden: Die beiden AKW-Blöcke sowie das Flusskraftwerk bei Beznau an der Aare.
Keystone
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Wer derzeit auf Passstrassen einen Einblick in Stauseen erhält, sieht kahle, trockene und Dutzende Meter lange Uferabhänge. Die Speicher sind leer. 13,5 Prozent der möglichen Füllmenge gibt die jüngste Statistik des Bundesamtes für Energie (BFE) vom 18. April an. Wer allerdings daraus schliesst, dass die seit Wochen anhaltende Trockenheit dafür verantwortlich ist, liegt falsch. Leere Stauseen sind für diese Jahreszeit nämlich normal.

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