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Wenn Geld parkieren Geld kostet

Austerität und Schuldenpolitik haben versagt. Immer häufiger kommen daher neue alte Ideen auf, seien es Mittel wie die Demurrage in den USA oder eine Parallelwährung in Finnland.

Schon im Mittelalter zahlte man eine Art Parkgebühr für gehortetes Geld: Parkuhr an der Zürcher Bahnhofstrasse im Rahmen der Initiative «Mobilität ist Kultur». (5. Juli 2003)
Schon im Mittelalter zahlte man eine Art Parkgebühr für gehortetes Geld: Parkuhr an der Zürcher Bahnhofstrasse im Rahmen der Initiative «Mobilität ist Kultur». (5. Juli 2003)
Keystone

Die Wirtschaftskrise hat den alten Religionskrieg in der Ökonomie neu entfacht: Es gibt die Vertreter einer bedingungslosen Austeritätspolitik, beispielsweise Wolfgang Schäuble und George Osborne, die beiden Finanzminister von Deutschland und Grossbritannien. Sie setzen bedingungslos auf Sparen um jeden Preis. Doch diese Politik hat bisher keine Erfolge vorzuweisen. Selbst der Internationale Währungsfonds ist davon abgerückt und warnt neuerdings vor übertriebenem Spareifer. Die Gegner der Austeritätspolitik machen zwar darauf aufmerksam, dass die Sparwut immer tiefer in einen deflationären Sumpf führt, können sich aber in der Praxis nicht durchsetzen. Zu gross ist die Angst vor Inflation und Chaos.

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