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Neue Panik an Chinas Börse

Schluss mit Ruhe: In Shanghai verliert der wichtigste Index über sechs Prozent – so viel, wie seit Wochen nicht mehr.

Dieser Anblick macht keine Freude: Blick auf die Atkienkurse an der Börse in Shanghai.
Dieser Anblick macht keine Freude: Blick auf die Atkienkurse an der Börse in Shanghai.
Reuters

Die Aktienmärkte in China haben am Dienstag wieder herbe Verluste verzeichnet. Investoren fürchten offenbar, dass die Aufsichtsbehörden ihre Unterstützung für die seit Juni angeschlagenen Börsen zurückfahren oder die Geldpolitik nicht wie erhofft lockern könnten.

Der Shanghai Composite Index erlebte mit minus 6,15 Prozent auf 3748 Punkte den grössten Rutsch seit drei Wochen. Am 27. Juli war er zuletzt um 8,5 Prozent in den Keller gegangen. Der Component Index in Shenzhen fiel um 6,56 Prozent auf 12'683 Punkte, während der Chi Next für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, 6,08 Prozent auf 2504 Punkte verlor.

Thai-Währung auf 6-Jahres-Tief

Die thailändische Währung ist einen Tag nach dem Bombenanschlag in der Hauptstadt Bangkok gegenüber dem US-Dollar auf ein Sechs-Jahres-Tief gefallen. Der Baht sackte zum Dollar auf rund 35,50 ab, was dem tiefsten Stand seit 2009 entspricht.

Die Kurse an der Börse in Bangkok notierten am Morgen zeitweilig mehr als zwei Prozent niedriger, erholten sich dann aber etwas. Bei der Explosion waren am Montagabend in einem belebten Einkaufsviertel mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen.

Eine Ökonomin im Wirtschaftsplanungsbüro der Regierung führte die Baht-Schwäche auf andere Faktoren wie die Stärke des Dollar und die jüngste Abwertung der chinesischen Währung zurück. «Es ist unwahrscheinlich, dass so eine Bombe den Wechselkurs beeinflusst», sagte sie.

Die Präsidentin der Börse, Kesara Manchusree, sagte dem Sender Bloomberg TV, der Einfluss sei allenfalls vorübergehend. Die Regierung habe jede Menge Infrastrukturprojekte gestartet, die thailändische Wirtschaft stehe auf solider Basis.

SDA

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