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Wirtschaft peilt Rentenalter 67 an

Arbeitgeberverband und Economiesuisse verlangen eine rasche und schlanke Reform der Altersvorsorge. Für Rentenalter 67 ködern sie die Gewerkschaften mit Angeboten.

René Lenzin
«Rentenhöhe für mindestens zehn Jahre garantieren»: Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer zur AHV-Reform.
«Rentenhöhe für mindestens zehn Jahre garantieren»: Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer zur AHV-Reform.
/Peter Klaunzer, Keystone
Präsentierten ihre Ideen zur Rentenreform bereits früher: Die Präsidenten der jungen SVP, der Jungfreisinnigen und der jungen CVP.
Präsentierten ihre Ideen zur Rentenreform bereits früher: Die Präsidenten der jungen SVP, der Jungfreisinnigen und der jungen CVP.
Lukas Lehmann, Keystone
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Sie ist ein Mammutprojekt, die Rentenreform 2020 von Sozialminister Alain Berset. In diesen Tagen läuft die Vernehmlassung für den Umbau von AHV und beruflicher Vorsorge ab, und die wichtigsten Akteure bringen sich in Stellung.

Heute Dienstag haben der Arbeitgeberverband und der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ihre gemeinsame Position präsentiert. Vom «Lösungsansatz der Schweizer Wirtschaft» spricht Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt – und dieser Ansatz hat es in sich: Bersets Gesamtpaket soll entschlackt, beschleunigt und mit einer allgemeinen Rentenaltererhöhung auf maximal 67 Jahre verknüpft werden. Was auf den ersten Blick als Horrorprogramm für Linke und Gewerkschaften daherkommen muss, könnte sich bei genauerem Hinsehen als interessante Reformvariante erweisen.

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