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Konjunkturdaten und Fed stützen Wall Street

New York Die Hoffnung auf eine gute Wirtschaftsentwicklung in den USA und Europa haben die US-Börsen am Dienstag angetrieben.

Anlass für den Optimismus waren positive Konjunkturdaten beiderseits des Atlantiks. Alle drei grossen Indizes schlossen nahe an ihrem Tageshoch. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte kletterte um 1,7 Prozent auf 13'177 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 1,8 Prozent auf 1395 Zähler, den höchsten Stand seit Mitte 2008. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,9 Prozent auf 3039 Stellen und lag damit so hoch wie seit rund elf Jahren nicht mehr. Die US-Notenbank erklärte am Dienstagabend, der Leitzins bleibe bei 0 bis 0,25 Prozent. Auch wurde kein neues Programm zur Stimulierung der Wirtschaft aufgelegt. Die Notenbanker liessen sich aber eine Hintertür offen. Sie wollen Umfang und Zusammensetzung ihrer Wertpapierbestände regelmässig prüfen und bei Bedarf anpassen. Die Bank JP Morgan erklärte, sie wolle noch in diesem Jahr eigene Aktien im Volumen von bis zu zwölf Milliarden Dollar zurückkaufen. Zudem soll die Dividende angehoben werden. Die Aktien der Bank stiegen um 7 Prozent. Auch andere Papiere der Branche legten kräftig zu - offenbar in Erwartung eines guten Stresstest-Ergebnisses. Goldman Sachs, Bank of America und Citigroup stiegen um jeweils mehr als 6 Prozent. Bei den Einzelwerten stand Pfizer im Mittelpunkt. Der weltgrösste Pharmakonzern beendete überraschend die Partnerschaft mit dem indischen Biotechnologiekonzern Biocon. Pfizer-Aktien stiegen um 2,1 Prozent.

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