Zum Hauptinhalt springen

Konsumentenvertrauen in Frankreich auf Einjahres-Hoch Deutschen verderbt der hohe Benzinpreis die Stimmung

Paris/Nürnberg Die Stimmung der französischen Konsumenten ist so gut wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Der Index für das Konsumentenvertrauen stieg im März überraschend um fünf auf 87 Punkte, wie das nationale Statistikamt Insee am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit einer Stagnation gerechnet. Aus der Langzeitperspektive betrachtet verharrt das Barometer jedoch seit mehr als vier Jahren unter seinem langjährigen Durchschnittswert von 100 Zählern. In Deutschland dagegen wurde der Aufwärtstrend bei der Konsumentenstimmung von den derzeit hohen Preisen an den Zapfsäulen gestoppt. Erstmals seit September wird für April wieder ein Rückgang des Konsumklimaindex erwartet, und zwar um 0,1 Punkte im Vergleich zum Vormonat auf 5,9 Zähler, wie das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK gleichentags bekanntgab. Insbesondere die Berufspendler sähen durch die Rekordpreise für Diesel und Benzin ihre Kaufkraft gefährdet, heisst es in der aktuellen GfK-Konsumklimastudie. Sie müssten einen immer grösseren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für Treibstoff aufwenden. Weiter robust zeigte sich dank guter Arbeitsmarktzahlen allerdings die Kauflaune in Deutschland. Sie kann auch weiterhin vom anhaltenden Misstrauen in die Finanzmärkte und von den historisch niedrigen Zinsen profitieren, weil die Konsumenten ihr Geld lieber für werthaltige Anschaffungen ausgeben anstatt es zu sparen, wie das GfK weiter schreibt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch