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Leichtes Minus an der SIX - Zurückhaltung vor US-Zinsentscheid

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch seine zwischenzeitlichen Gewinne eingebüsst und leicht im Minus geschlossen.

Zwar gab es einige Unternehmensnachrichten. Grosse Überraschungen blieben allerdings aus und entsprechend fehlten die Impulse für eine stärkere Bewegung. Zudem herrscht Händlern zufolge vor dem Zinsentscheid in den USA am späteren Abend deutliche Zurückhaltung. Konjunkturdaten sorgten unterm Strich für wenig Bewegung und die US-Börsen zeigen sich bis zum Börsenschluss in Europa verhalten. Der Leitindex SMI schloss mit minus 0,06 Prozent auf 6472,42 Zählern. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gab 0,08 Prozent auf 5954,55 Zähler nach. Die ABB-Titel stiegen um 1,8 Prozent. Das Ergebnis für das erste Quartal hat die Erwartungen vor allem bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen. Insgesamt bewerteten Analysten die Zahlen als solide und zeigten sich zufrieden. Ebenfalls kräftig zulegten konnten Logitech mit plus 1,3 Prozent. Der Hersteller von Computerzubehör legt am (morgigen) Donnerstag Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11 vor. Nach der Gewinnwarnung Anfang April und dem anschliessendem Kurseinbruch gebe es offenbar wieder Kaufbereitschaft, kommentierte ein Händler. Die Titel der CS schlossen praktisch unverändert. Die Zahlen für das erste Jahresviertel konnten die Anleger im Gegensatz zur Konkurrentin UBS nicht positiv überraschen. UBS, die am Vortag nach eigenen Ergebnissen bereits um deutliche 3,9 Prozent gestiegen waren, standen mit 0,7 Prozent erneut im Plus. Grosser Verlierer waren Nobel Biocare mit minus 4,7 Prozent. Die Titel wurden nach Ergebnissen des Konkurrenten Straumann in Sippenhaft genommen. Dessen Papiere sackten im breiten Markt um 5,1 Prozent ab. Straumann hat im ersten Quartal 2011 einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen und gibt sich für das laufende Jahr vorsichtig. Es gab auch einige Quartalsbilanzen im breiten Markt. Phoenix Mecano-Aktien gewannen nach einem Anstieg bei Umsatz, Auftragseingang und Gewinn 1,2 Prozent. Anders sah es bei EFG International mit minus 2,2 Prozent aus. Die Privatbankengruppe spricht zwar von einem «ermutigenden» Start ins laufende Geschäftsjahr, wegen des starken Frankens liege der Reingewinn derzeit aber hinter dem Ziel zurück.

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