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Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht vernetzt sich

Die Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht (FMA) vernetzt sich auf internationaler Ebene.

Sie ist neu Mitglied der Internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden IOSCO (International Organization of Securities Commissions). Die Aufnahme erfolgte an der IOSCO-Jahrestagung in Kapstadt in Südafrika, wie die FMA am Mittwoch in Vaduz bekanntgab. Die Mitgliedschaft stärke die Integration des Finanzplatzes und erleichtere den Marktzutritt für liechtensteinische Finanzintermediäre zu den ausländischen Märkten. Mit der Anpassung der Amtshilfe bei den Wertpapieren auf Anfang 2011 hatten die Regierung und das Parlament den Weg für den Beitritt zu IOSCO geebnet. Erfüllt wurden die Aufnahmekriterien mit dem aufsichtsrechtlichen Austausch von Informationen zwischen den Aufsichtsbehörden. Starker Anstieg der Amtshilfegesuche Liechtenstein habe viel getan, um die internationalen Standards im Steuerbereich, bei der Geldwäscherei und der Aufsicht zu erfüllen, sagte Regierungschef Klaus Tschütscher. Als nächstes strebt die FMA den Beobachterstatus bei der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA an (European Securities and Markets Authority). Fortgesetzt hat sich der Anstieg der Anzahl von Amtshilfegesuchen ausländischer Aufsichtsbehörden. Letztes Jahr gingen 46 Amtshilfegesuche bei der FMA ein, 70 Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal 2011 wurden bereits 18 Gesuche gestellt. Die Gründe für die stetige Zunahme liegen laut FMA-Angaben einerseits in der neuen internationalen Regulierung, andererseits im Umstand, dass die Aufsichtsbehörden Missbräuche seit der Finanzkrise stärker bekämpfen.

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