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Managerlöhne Abzocker-Inititative: Ethos untersützt Gegenvorschlag

Die Anlegerstiftung Ethos sieht im Gegenvorschlag zur Abzocker-Initiative den besseren Weg zur Eindämmung überhöhter Managergehälter.

Sie erlaube Aktionärsabstimmungen über die ganze Vergütungstruktur der Unternehmensspitze. Die Initiative «gegen die Abzockerei», über die das Volk im März abstimmen wird, sei ein wichtiger Wegbereiter gewesen, sagte Ethos- Direktor Dominique Biedermann vor den Medien in Zürich. Der Gegenvorschlag biete aber in entscheidenden Punkten mehr Rechte für die Aktionäre. Nur mit dem Gegenvorschlag aber müsse der Verwaltungsrat ein Vergütungsreglement erlassen, über das die Generalversammlung abstimmen könnte. Dies wäre der Fall, wenn nur 0,25 Prozent des Aktieninhaber einen entsprechenden Antrag stellen. Das Volkbegehren verlange hingegen nur eine Abstimmung zu den absoluten Geldbezüge der Konzernspitze. Damit stünde aber die ganze Anreizsystematik - oft Ursache exzessiver Löhne - nicht zur Debatte. Auch bringe der Vorschlag des Parlaments mehr Transparenz: Der Verwaltungsrat müsste jedes Jahr einen Vergütungsbericht veröffentlichen; die Abstimmungsergebnisse der GV müsste das Unternehmen ebenfalls offenlegen. Schliesslich würde bei einer Ablehung der Initiative der Gegenvorschlag sofort in Kraft treten. Ansonsten könnte es noch Jahre dauern, bis die Änderungen der Bundesverfassung in Gesetze umgesetzt würden.

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