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Marktforscher: Westeuropas PC-Markt schrumpft

München Das Geschäft mit herkömmlichen Computern ist in Westeuropa im vergangenen Quartal Marktforschern zufolge zurückgegangen.

Der Absatz von Notebooks und Desktops sei binnen Jahresfrist um gut drei Prozent auf 15,5 Millionen Rechner geschrumpft, teilte die Marktforschungsfirma Gartner am Donnerstag mit. Vor allem die Südeuropäer liessen die Geräte in den Regalen stehen. Noch mehr als die darbende Konjunktur in diesen Regionen setzt den Herstellern allerdings die Abkehr der Verbraucher vom klassischen PC zu. «Die Konsumenten geben verstärkt ihr Geld für Smartphones und Tabletcomputer aus», erklärte Analystin Meike Escherich. Zudem warteten viele Händler auf die neuen dünnen Ultrabooks und das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8. Die flachen Laptops werden vor allem vom Chipriesen Intel propagiert, der damit seine Schwäche im Geschäft mit Smartphone-Halbleiter wettmachen will. «Intel rührt bereits die Werbetrommel für die Ultrabooks, aber es bleibt abzuwarten, ob die Kunden den Unterschied schätzen und vor allem einen höheren Preis dafür bezahlen», sagte Escherich.

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