Zum Hauptinhalt springen

Massiver Gewinneinbruch bei der LLB bestätigt

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat im vergangenen Geschäftsjahr 15,4 Millionen

Fr. Gewinn erzielt. Dies ist zwar etwas mehr als noch im Februar nach ungeprüften Zahlen vermeldet, gegenüber dem Vorjahr mit 108,5 Millionen Fr. ist es jedoch ein deutlicher Rückgang. Ein Grund für den im Jahr 2011 geschrumpften Gewinn ist eine Einzelwertberichtigung eines unsicheren Lombardkredits über 49 Millionen Franken, wie die Bank in ihrem Communiqué vom Dienstag schreibt. Trotz eines Neugeld-Zuflusses von netto 0,6 Milliarden Fr. hätten zudem die Kundenvermögen marktbedingt um 3,4 Prozent auf 48,1 Milliarden Franken abgenommen. Auch der Personal- und Sachaufwand ist gestiegen. Die LLB nennt hier unter anderem höhere Kosten für eine neue IT-Plattform. Der Geschäftsaufwand insgesamt erhöhte sich insbesondere durch die vorgenommenen Wertberichtigungen um 22,0 Prozent auf 387,1 Millionen Franken. Zins- und Hypothekargeschäft im Plus Den Erfolg im Zinsgeschäft konnte das liechtensteinische Geldinstitut dagegen um 8,3 Prozent auf 189,8 Millionen Fr. vergrössern. Dahinter stecken ein kleinerer Zinsaufwand und ein grösseres Volumen an Kundenausleihungen, wie die LLB weiter schreibt. Gut lief das Geschäft auch bei den Hypothekarkrediten. Allem voran die gute Entwicklung des Immobilienmarkts in Liechtenstein und in der Ostschweiz habe zur Folge gehabt, dass das Hypothekarvolumen um 7,8 Prozent auf 8,7 Milliarden Fr. anstieg. Bank will mit USA kooperieren Die LLB ist eine der elf Banken, die sich derzeit vor den US- Steuerbehörden aufgrund der Übernahme von steuerflüchtigen US-Kunden verantworten muss. Die LLB macht zu den laufenden Verhandlungen keine Angaben, sie zitiert im Communiqué jedoch ihren Verwaltungsratspräsidenten Dr. Hans-Werner Gassner mit den folgenden Worten: «Wir bedauern es, dass die Liechtensteinische Landesbank Teil dieser Diskussion geworden ist. Wir sind bestrebt, die Situation unter Beachtung der jeweiligen gesetzlichen Vorschriften und in enger Kooperation mit den Behörden Liechtensteins, der Schweiz und der USA zu bereinigen.» Notiz an die Redaktion: folgt mehr nach BMK

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch