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«Massnahmen mit hohen finanziellen Risiken»

Die Basler SP-Finanzdirektorin Eva Herzog sagt, die Unternehmenssteuerreform III könnte ohne die Kapitalgewinnsteuer umgesetzt werden. Aber nur, wenn die Bürgerlichen auf Steuergeschenke verzichten, die ihnen der Bundesrat mit dem Reformentwurf geboten hat.

Die Schweiz muss auf Druck der EU und OECD die Steuerprivilegien für Holdings und Briefkastenfirmen und gemischte Gesellschaften abschaffen. Ist dies unausweichlich?

Ja – die Schweiz kann sich internationalen Standards nicht entziehen. Die OECD in Paris könnte den neuen Rahmen für die Unternehmenssteuern bis Ende 2015 vorgeben. Bund und Kantone arbeiten seit zwei Jahren sehr intensiv und konstruktiv zusammen. Mit der Vernehm­lassungsvorlage liegt nun eine gute und umfassende Auslegeordnung vor. Es ist Zeit, über das Paket zu sprechen.

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