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Medien: Börsenaufsicht prüft Rechenmethoden von Standard & Poor's

New York Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA hat die US-Börsenaufsicht SEC einem Bericht zufolge eine Untersuchung der Rechenmethoden der Ratingagentur Standard and Poor's (S&P) eingeleitet.

Dies berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise. Weiter meldete die Zeitung am Samstag, dass ausserdem mögliche Insidergeschäfte untersucht würden. Die Börsenaufsicht will demnach herausfinden, welche S&P-Mitarbeiter schon vor der offiziellen Ankündigung von der geplanten Herabstufung wussten. Die Ratingagentur hatte die Kreditwürdigkeit der USA in der vergangenen Woche erstmals in der Geschichte von der Bestnote «AAA» auf «AA » herabgestuft. Grund waren Zweifel an der Fähigkeit der USA, die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Der eigentlich erwartete Schritt hatte für grosse Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt. Ein Sprecher des US-Finanzministeriums hatte nach dem Entscheid von S&P erklärt, die Bewertung der Wirtschaftslage durch das Unternehmen enthalte einen Fehler über zwei Billionen Dollar. Finanzminister Timothy Geithner bezeichnete die Herabstufung als «schreckliche Fehleinschätzung». Er warf der Agentur einen «verblüffenden Mangel an Kenntnissen in grundlegender US-Haushaltsmathematik» vor, weshalb sie «genau dem falschen Schluss gekommen» sei.

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