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Viele Stockwerkeigentümer laufen «in einen Hammer»

Reicht das Geld im gemeinsamen Fonds für die Sanierung? In vielen Fällen nicht, sagen Experten. Und damit beginnt der Streit jeweils erst.

Immer mehr Menschen leisten sich eine selbstbewohnte Eigentumswohnung: Überbauung in Dübendorf.
Immer mehr Menschen leisten sich eine selbstbewohnte Eigentumswohnung: Überbauung in Dübendorf.
Keystone
Vor 51 Jahren wurde in der Schweiz die gesetzliche Grundlage für Stockwerkeigentum geschaffen. Gerade in jüngster Zeit erlebte es einen regelrechten Boom.
Vor 51 Jahren wurde in der Schweiz die gesetzliche Grundlage für Stockwerkeigentum geschaffen. Gerade in jüngster Zeit erlebte es einen regelrechten Boom.
Urs Jaudas/TA
Nach 20 bis 30 Jahren müssen die Eigentumswohnungen in der Regel umfassend saniert werden, die Kosten können in die Hunderttausende gehen.
Nach 20 bis 30 Jahren müssen die Eigentumswohnungen in der Regel umfassend saniert werden, die Kosten können in die Hunderttausende gehen.
Urs Jaudas/TA
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Das Mehrfamilienhaus im Kanton Bern ist schon 51 Jahre alt, die Leitungen müssten dringend saniert werden. Sogar die Versicherung hat schon interveniert: Die Rohre seien mittlerweile so alt, dass man für Schäden nicht mehr vollständig aufkommen werde, sollten sie nicht bald ersetzt werden. Doch noch immer stellen sich einige Stockwerkeigentümer quer. Entweder sind sie schon älter und wollen kein Geld mehr ausgeben für Sanierungen. Oder sie haben ihre Wohnung gerade erst umgebaut und mögen nun nicht schon wieder alle Böden und Wände aufreissen. Der Konflikt zieht sich seit Jahren hin, sein Ausgang ist offen. Und er sei nicht der einzige seiner Art, sagt Petra Grognuz, Immobilienhändlerin und Vizepräsidentin der Fachkammer Stockwerkeigentum Svit. «Je mehr Liegenschaften im Stockwerkeigentum in die Jahre kommen, desto öfter gibt es solche Probleme.»

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