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Merkel und Sarkozy werben für Änderungen der EU-Verträge

Berlin Mit Änderungen der europäischen Verträge wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy Europa vor künftigen Finanz- und Wirtschaftskrisen schützen.

Beide Staaten würden gemeinsam «bedeutende Veränderungen» der Verträge vorschlagen, sagte Sarkozy am Sonntagabend nach einem Treffen mit Merkel in Berlin. Merkel sagte, angestrebt werde eine «verbindlichere Zusammenarbeit in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik der Euro-Mitgliedstaaten». Der Weg dorthin werde «auch Vertragsänderungen mit einschliessen». Merkel wollte keine Details zu den Vorschlägen nennen. Vielmehr solle «bis Ende des Monats» ein «Gesamtpaket» für Änderungen vorgelegt werden. Sarkozy sagte, Europa müsse bis zum Gipfel der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) am 3. und 4. November in Cannes seine Probleme gelöst haben. Merkel und Sarkozy waren am Sonntagabend zu einem mit Spannung erwarteten Treffen im Kanzleramt zusammengekommen. Nach der Medienkonferenz wollten sie bei einem Arbeitsessen weiter über die Krise im Euro-Raum beraten.

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