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Metro-Chef Cordes gibt Kampf um Konzernspitze auf

Düsseldorf Der Chef des grössten deutschen Handelskonzerns Metro, Eckhard Cordes, wird seinen Ende Oktober 2012 auslaufenden Vertrag nun doch nicht verlängern.

Er sei «durch die Vorkommnisse der vergangenen Wochen und Monate zu dem Schluss gekommen, dass eine vertrauensvolle Basis für einen Verbleib an der Spitze der Metro AG nicht mehr gegeben ist», teilte das Unternehmen mit Tochtergesellschaften wie Media Markt, Saturn und Kaufhof am Sonntag mit. Über den Schritt war seit Wochen spekuliert worden: Es war lange unklar, ob der 60 Jahre alte Manager noch die Rückendeckung der Eigentümer hat. Aus dem Kreis der Eigentümer war Unmut laut geworden, weil Cordes die angepeilten Ziele wie den Verkauf des Warenhauses Kaufhof und der Lebensmittelkette Real nicht umgesetzt hatte. Zuletzt hatten sich die beiden Metro-Mehrheitseigner Haniel und Schmidt-Ruthenbeck nach langer Hängepartie doch zu Cordes bekannt. Ihm soll aber nur eine Vertragsverlängerung von maximal zwei Jahren angeboten worden sein. Üblich sind drei. Der frühere Daimler-Manager hatte den Chefsessel bei Metro im November 2007 übernommen und angekündigt, den Konzern grundlegend umzugestalten. Dabei agierte er aber oft glücklos. Seit seinem Amtsantritt halbierte sich der Wert der Metro-Aktie.

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