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Millionen aus Liechtenstein für russische Waffen?

Weil ein nigerianischer Diktator über 300 Millionen Dollar ausser Landes geschafft hatte, wird die Schweiz jetzt zur Kasse gebeten. Was Liechtenstein und russische Waffen damit zu tun haben.

Nigerias Ex-Diktator Sani Abacha 1996 in Abuja. Foto: Issouf Sanogo (Keystone)
Nigerias Ex-Diktator Sani Abacha 1996 in Abuja. Foto: Issouf Sanogo (Keystone)

Nigerias Ex-Präsident Goodluck Jonathan war bestens aufgelegt, als er vor wenigen Tagen im Schweizer Presseclub in Genf über den Zustand seines Landes referierte. Seine Miene verdüsterte sich erst bei einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» und dem Westschweizer Radio RTS. Nach einer Frage zu Korruptionsfällen in seinem Land brach der 2015 vom Volk abgewählte Politiker das Interview ab. Mit dem Satz «Ich bin nicht mehr Nigerias Präsident» verliess er den Raum. Fragen zu den über 300 Millionen Dollar, die Diktator Sani Abacha in den 1990er-Jahren ausser Landes geschafft hatte und die die Genfer Justiz im Zuge eines Strafverfahrens gegen einen Abacha-Sohn auf Konten in Luxemburg blockierte, wollte Jonathan nicht be­antworten.

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