Zum Hauptinhalt springen

Mit dem Geschäfts-Mail auf die Dating-Plattform

Tausende Kantonalbank-Angestellte sind von Datenlecks auf Online-Foren betroffen. Ist das nur nachlässig – oder gar gefährlich?

Im Internet sind Tausende private Zugangsdaten mit E-Mails von Kantonalbanken aufgetaucht. (Symbolbild: AFP)
Im Internet sind Tausende private Zugangsdaten mit E-Mails von Kantonalbanken aufgetaucht. (Symbolbild: AFP)

In Online-Foren sind die Zugangsdaten zu 11'500 Internetkonten von 2200 Schweizer Kantonalbanken-Angestellten zu finden. Die Datenlecks umfassen private Log-in-Details wie Nutzernamen und Passwörter zu Dating-Portalen wie Badoo.com und Zoosk.com oder Wettanbietern wie Easybet.com oder Viproomcasino.net. Das zeigt eine Analyse von gehackten Nutzerkonten, die über die letzten Jahre im Internet kursiert sind. Diese Angaben können Cyber-Kriminelle zum Beispiel benutzen, um kompromittierende Informationen über Bankangestellte auszulesen und sie zu erpressen; oder, um Massen-E-Mails mit schädlichem Code gezielt an Mitarbeiter eines Unternehmens zu versenden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.