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Mit dem Selfie zum Sparkonto

Bald können Schweizer ein Bankkonto im Internet eröffnen. Mehrere Geldinstitute planen bereits entsprechende Angebote. Sie setzen dabei auf das Smartphone.

Rechnungen bezahlen, den Kontostand abrufen oder Aktien kaufen – über das Internet lassen sich Bankgeschäfte problemlos abwickeln. Nur eines war bislang nicht möglich: überhaupt erst Bankkunde werden. Dafür muss man einen regelrechten bürokratischen Hürdenlauf absolvieren. Unterlagen bestellen und ausfüllen, Unterschrift beglaubigen lassen, alles per Post verschicken und warten, bis die Verträge wieder zu Hause eintreffen, dann nochmals unter­schreiben, nochmals versenden, nochmals warten, bis die Bestätigung kommt.

Mit diesem Hürdenlauf soll bald Schluss sein. In wenigen Wochen werden Neukunden auch online ein Konto bei einer Schweizer Bank eröffnen können. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) will die bisher starren Regeln lockern. Verschiedene Institute haben denn auch bereits eine Lösung vorbereitet. Einige setzen auf Videokonferenzen, andere auf Selfies. Sie warten nun auf das endgültige Okay der Aufsichtsbehörde. Denn die Banken wissen noch nicht genau, wie die neuen Regeln aussehen. Die Finma wird die konkreten Anforderungen für die Online-Kontoeröffnung in den kommenden Tagen veröffentlichen.

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