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Mit Synthes verschwindet ein SMI-Unternehmen von der Börse

Nach der Übernahme durch Johnson & Johnson verschwindet Synthes von der Schweizer Börse und damit auch aus dem Index der 20 grössten Titel, dem Swiss Market Index (SMI).

Die Börsenbetreiberin SIX Group wird ein anderes Unternehmen in den erlauchten SMI-Kreis aufnehmen. Welches Unternehmen das ist, lässt sich nach Auskunft von SIX- Sprecher Alain Bichsel noch nicht sagen. Klar ist, dass nach dem Verkauf von Synthes an Johnson & Johnson der dann nächstgrössere Titel an der Börse in den SMI nachrückt. Der SMI vereint die 20 grössten und liquidesten Aktientitel an der Schweizer Börse wie beispielsweise UBS, Credit Suisse, Nestlé oder Novartis. Die 30 grössten an der Börse gehandelten Titel bilden den SLI (Swiss Leader Index). Dieser wurde 1999 geschaffen, weil sich bei 30 Unternehmen die Schwankungen der anteilsmässig grössten Titel weniger stark auf den Index auswirken als bei 20. In Frage kommen für die Synthes-Nachfolge im SMI also die SLI- Titel auf den derzeitigen Plätzen 21 und folgende. Die wichtigsten Titel in diesem Segment sind derzeit der Sanitärkonzern Geberit, der Hörgerätehersteller Sonova und der Logistik-Multi Kühne Nagel. Danach folgen der Riechstofffabrikant Givaudan und das Chemieunternehmen Clariant.

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