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Mittelstands verbessert finanzielle Möglichkeiten nicht

Der Mittelstand hat in den vergangenen Jahren seine finanziellen Möglichkeiten nicht verbessert.

Trotz leicht höheren Einkommen haben die meisten Haushalte tendenziell nicht mehr Geld zur Verfügung als wie vor 2008, wie eine Studie der Arbeitnehmerorganisation Angestellte Schweiz festhält. Der Mittelstand, laut Studie alle Haushalte ausser den 20 Prozent einkommensstärksten und den 20 einkommensschwächsten der Schweiz, konnte laut der am Montag veröffentlichten Studie seine Position von 2008 auf 2009 in etwa halten. Neuere Zahlen stünden nicht zur Verfügung, schreibt Angestellte Schweiz in einer Mitteilung. Das Auseinanderdriften der Löhne dürfte nach 2009 laut der Organisation die Unterschiede den Druck von der Mittelschicht kaum genommen haben. Generell vergrösserten sich die Unterschiede zwischen der unteren, mittleren und oberen Mittelschicht einerseits und den 20 Prozent am besten verdienenden Haushalte andererseits. Vor allem Wohnkosten hätten die Unterschiede vergrössert, da steigende Mieten die für Top-Verdiener nicht so stark ins Gewicht fielen wie für Durchschnittshaushalte. Gemäss Erhebungen aus dem Jahr 2010 hatte die untere Mittelschicht (2. Quintil) 12,2 Prozent Anteil am verfügbaren Einkommen, wenn Mieten und die Anzahl Personen im Haushaltes mit berücksichtigt werden. Die mittlere Mittelschicht (3. Quintil) hatte 17,0 Prozent, die obere Mittelschicht (4. Quintil) 23,0 Prozent Anteil am den gesamthaft verfügbaren Mitteln. Die einkommensschwachen Haushalte hatte gerade einmal 5,9 Prozent am so genannt kurzfristig verfügbaren Äquivalenzeinkommen. Das oberste Quintil der einkommensstärksten Haushalte kam gemäss Statistik auf 41,9 Prozent. Angestellte Schweiz kritisiert, dass die aktuellsten verfügbaren Daten zu den verfügbaren Einkommen drei Jahre alt sind. Es sei ein Missstand, das die Lage des Mittelstands nicht aktueller erhoben werden könne, heisst es in der Mitteilung.

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