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Mobiltelefonie Konsumentenorganisationen fordern tiefere Handy-Gebühren für Kunden

Die Telekom-Anbieter Swisscom, Sunrise und Orange sollen die tieferen Terminierungsgebühren an die Endkunden weitergeben.

Dies fordern die Stiftung Konsumentenschutz sowie der Internetvergleichsdienst Comparis. «In der Vergangenheit haben die Anbieter ihre hohen Tarife für Anrufe in Fremdnetze mit den hohen Terminierungsgebühren begründet. Sinken die Terminierungsgebühren, müssen die Mobilfunktanbieter auch die Endkundenpreise senken», wird Telekom-Experte Ralf Beyeler in einer Mitteilung von Comparis zitiert. Er geht davon aus, dass Marktführer Swisscom die Tarife für Anrufe vom Festnetz aufs Handy senken wird. «Die Mobilfunkanbieter dürften die Tarife für Anrufe in fremde Handynetze hingegen nicht oder kaum senken». Aus Sicht der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wäre dies inakzeptabel. Damit die Preise sinken, brauche es Druck respektive eine Revision des Fernmeldegesetzes FMG, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Terminierungsgebühren fallen an, wenn Kunden auf das Mobilfunknetz eines anderen Anbieters anrufen. Swisscom, Organge und Sunrise gaben am Donnerstag bekannt, diese Gebühren um bis zur Hälfte zu senken. Allerdings liessen sie offen, ob und wie stark dies zu Preissenkungen für die Kunden führen wird.

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