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Monti und Samaras betonen Integrität der Eurozone

Rom/Frankfurt Der italienische Ministerpräsident Mario Monti und der griechische Regierungschef Antonis Samaras haben gemeinsam zur Sicherung der Eurozone und der Stabilisierung der Märkte aufgerufen.

Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete, bekräftigten sie nach einem Treffen in Montis Amtssitz am Freitagmorgen ihre Überzeugung, dass die Integrität der Eurozone auf jeden Fall gesichert werden müsse. Die Märkte müssten Stabilität erlangen und das europäische Zusammenwachsen weiter vorangetrieben werden. Nach dem Gespräch stand ein Treffen Montis mit dem irischen Regierungschef Enda Kenny auf dem Programm. Danach wurde der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy zum Vier-Augen-Gespräch erwartet, der wie seine Amtskollegen wegen einer Konferenz in Rom weilt. Neben Auswegen aus der Schuldenkrise dreht sich das Treffen italienischen Medienberichten zufolge vor allem um Vorschläge zur Stärkung der Wirtschafts- und Währungsunion: Die «Zukunftsgruppe» der Aussenminister Deutschlands, Italiens, Spaniens und acht anderer EU-Staaten hatte sich jüngst darauf verständigt, die EU handlungsfähiger und demokratischer zu machen. Vorgesehen sind mehr Kompetenzen und Durchgriffsrechte für die EU- Kommission, Mehrheitsbeschlüsse in der gemeinsamen Aussen- und Sicherheitspolitik sowie die Fortentwicklung des Euro- Rettungsschirms ESM zu einem Europäischen Währungsfonds nach dem Vorbild des Internationalen Währungsfonds (IWF).

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