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Munich Re stellt Strafanzeige wegen internen Betrugsverdachts

München Der Münchner Rückversicherer Munich Re ist bei internen Honorarprüfungen auf Ungereimtheiten gestossen und hat Anzeigen wegen Betrugsverdachts gestellt.

Diese richten sich gegen einen Dienstleister, gegen ehemalige Mitarbeiter sowie gegen unbekannt. Der Schaden liege vermutlich bei mehr als zehn Millionen Euro für Munich Re, Kunden seien aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht geschädigt. Nach Angaben des Rückversicherers steht ein externer Dienstleister aus Südeuropa, der für eine Abteilung von Munich Re tätig war, in Verdacht, mit falschen Angaben und manipulierten Abrechnungen Geld erschwindelt zu haben. Wie eine Sprecherin am Freitag betonte, sind die Vergehen von Munich Re selbst entdeckt und dann angezeigt worden. «Eine umfangreiche interne Sonderprüfung erhärtete den Verdacht auf Betrug», heisst es in einer Mitteilung des Konzerns. Weitere Angaben wurden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht gemacht.

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