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Nervöse Anleger halten US-Standardwerte am Boden

New York Die Verschärfung der Euro-Schuldenkrise und die weltweit eingetrübten Konjunkturaussichten haben zum Wochenauftakt auch an der Wall Street für neue Verunsicherung gesorgt.

Nervöse Anleger in New York verhinderten ein Comeback der Standardwerte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 12.143 und einem Tief von 12.035 Punkten. Das Börsenbarometer verabschiedete sich 0,1 Prozent leichter bei 12.101 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 schloss praktisch unverändert bei einem Stand von 1278 Zählern. Der Nasdaq- Index erhöhte sich dagegen um 0,5 Prozent auf 2760 Stellen. Einen weiteren Hinweis auf die Konjunkturmisere lieferte am Montag das Washingtoner Handelsministerium. Es vermeldete einen überraschenden Auftragseinbruch der US-Industrie im April. Analysten hatten ein Plus von 0,2 Prozent prognostiziert. Doch wegen fehlenden Interesses an Erzeugnissen von Autos über Maschinen bis hin zu Computern liessen die Bestellungen zum Vormonat um 0,6 Prozent nach. Dieser dritte Rückgang in vier Monaten lieferten den Anlegern ein weiteres Detail, das ihr Schreckensszenario der weltweiten Konjunkturschwäche noch ergänzte. Weitere Rückschläge einstecken mussten vor allem Aktien des ohnehin schon länger von der Euro- Schuldenkrise gebeutelten Bankensektors. Auch die Facebook-Anteilsscheine setzten ihre Talfahrt fort und erreichten zwischenzeitlich einen neuen Tiefststand seit ihrem Börsendebüt vor gut zwei Wochen. Die Papiere gingen fast drei Prozent leichter bei 26,90 Dollar aus dem Handel. An der New York Stock Exchange wechselten rund 817 Millionen Aktien den Besitzer. 1289 Werte legten zu, 1714 gaben nach und 101 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,8 Milliarden Aktien 1243 Titel im Plus, 1266 im Minus und 117 unverändert.

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