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Neuseeland: Swiss Re rechnet mit Erbebenkosten von 800 Millionen Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet wegen des Erdbebens in Neuseeland mit einer eigenen Schadenbelastung von ungefähr 800 Millionen

US-Dollar. Für alle Versicherungen zusammen rechnet das Unternehmen mit einer Gesamtschadenlast von 6 bis 12 Milliarden Dollar. Damit sei das Ereignis global von grosser Bedeutung, schreibt Swiss Re in einem Communiqué vom Mittwoch. Die Unsicherheiten bei der Schadenschätzung nach solchen Katastrophen seien aber beträchtlich; die gegenwärtige Schätzung stehe daher unter dem Vorbehalt neuer Erkenntnisse. Das Erdbeben der Stärke 6,3 vom 22. Februar traf die Region Christchurch auf der Südinsel Neuseelands. Es kostete viele Menschenleben und verursachte erhebliche Sachschäden, insbesondere im Geschäftsviertel der zweitgrössten Stadt Neuseelands. Aufgabe der Versicherungen und Rückversicherungen sei es, den Einwohnern von Christchurch einen schnellen Wiederaufbau nach der Katastrophe zu ermöglichen, wird Swiss-Re-Chef Stefan Lippe in der Mitteilung zitiert. In Neuseeland werden laut Swiss Re grundsätzlich viele Erdbebenversicherungen abgeschlossen. Hausbesitzer können in Ergänzung zu einem vom staatlichen Erdbebenprogramm gedeckten Betrag von 120'000 neuseeländischen Dollar (NZD) zusätzlich private Deckungen abschliessen. Gewerbeimmobilien und Industrieanlagen werden durch Versicherungsunternehmen gedeckt. Die erwartete Schadensbelastung entspricht fast dem Jahresgewinn von 863 Millionen Dollar von Swiss Re im vergangenen Jahr. Ohne die Rückzahlung der Milliardenhilfe des US-Investors Warren Buffett hätte der Konzern allerdings 2,3 Milliarden Dollar Gewinn geschrieben.

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