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Niemand wollte die digitale ID

Gleich mehrere Schweizer Firmen liefern sich ein Rennen um einen digitalen Ausweis. Ein neuer Bericht zeigt, wieso ihr staatlich geförderter Vorgänger scheiterte.

Die Suisse-ID bei ihrem Start 2010: Gekauft hat sie kaum jemand.
Die Suisse-ID bei ihrem Start 2010: Gekauft hat sie kaum jemand.
PETER KLAUNZER, Keystone

In der Schweiz gibt es seit 2010 einen digitalen Ausweis. Er trägt den simplen Namen Suisse-ID. Es sollte ein digitaler Schlüssel werden, mit dem sich alle Schweizer beim Onlinebanking anmelden, sich bei Internetshops einloggen oder bei der Gemeinde persönliche Ausweise bestellen können.

Sechs Jahre nach ihrem Start ist die Suisse-ID in der breiten Bevölkerung kaum bekannt und wird auch nur selten verwendet. Dies, obwohl ihre Verbreitung vom Bund mit mehr als 20 Millionen Franken gefördert wurde. Die Gründe für das bittere Fazit wurden nun in einem unabhängigen Bericht aufgearbeitet.

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