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Notenbanken helfen den Börsen in Asien

Tokio Die Konjunkturhilfen der wichtigen Notenbanken haben Asiens Börsen zum Wochenschluss gestützt.

In den Hintergrund traten am Freitag trübe Daten zur Entwicklung der Industrie in China, der Euro-Zone und den USA. «Die geldpolitischen Lockerungen der Zentralbanken veranlassen die Investoren dazu, grössere Risiken einzugehen», sagte eine Händler. Zuletzt hatten sowohl die US-Notenbank (Fed) als auch die Bank von Japan neue Wertpapier-Ankäufe angekündigt, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Die Europäische Zentralbank (EZB) will künftig Staatsanleihen kriselnder Euro-Staaten kaufen, wenn diese zuvor unter den Euro- Rettungsschirm schlüpfen und sich Reformauflagen unterwerfen. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index der Standardwerte 0,3 Prozent höher aus dem Handel mit 9110 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann ebenfalls 0,3 Prozent auf 756 Zähler. Zu den Gewinnern am japanischen Aktienmarkt zählte das Papier von Sharp. Die Papiere des angeschlagenen TV-Geräteproduzenten profitierten von einem Medienbericht, nach dem das Unternehmen in Gesprächen mit dem US-Chipgiganten Intel über eine Kapitalallianz sei. Trotz eines Dementis durch Sharp stiegen die Papiere des japanischen Unternehmens um fünf Prozent.

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