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Notiz bsd056 «Detailhandel - Coop zahlt 2011 durchschnittlich 2,8 Prozent mehr Lohn»: Zahlt statt zählt im Titel.

Die Angestellten des Grossverteilers Coop können sich auf eine spürbare Lohnerhöhung freuen: 2011 werden die Saläre bei der Nummer zwei im Schweizer Detailhandel um durchschnittlich 2,8 Prozent angehoben.

Besonders gut weg kommen die tieferen Lohnsegmente. Die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Mitarbeitenden mit einem Bruttomonatslohn von 3700 bis 4499 Fr. erhalten nächstes Jahr generell 3 Prozent mehr Lohn. Zusätzliche 50 Fr. pro Monat gibt es für GAV-Mitarbeitende mit mindestens zehn Dienstjahren, wie Coop am Donnerstag mitteilte. Die Löhne jener Mitarbeitenden, deren Salär zwischen 4500 und 4999 Fr. liegt, werden individuell angepasst. Die Erhöhung beträgt bei ihnen im Schnitt ebenfalls 3 Prozent. Langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen wird ebenfalls zusätzlich honoriert. Für Mitarbeitende mit Bruttomonatslöhnen von über 5000 Fr. gibt es eine individuelle Anpassung von durchschnittlich 2 Prozent. Angehoben werden auch die Bruttostundenlöhne der GAV- Angestellten. Zwischen 20.80 und 25.20 Fr. gibt es eine individuelle Erhöhung von durchschnittlich 3 Prozent. Bei höheren Stundenlöhnen gewährt Coop eine individuelle Erhöhung von durchschnittlich 2 Prozent. «Einmalig hohe Lohnerhöhung» Für 2010 hatte Coop die Lohnsumme noch um 0,75 Prozent angehoben. Die nun mit den Personalverbänden «in einer konstruktiven Atmosphäre» ausgehandelte Lohnerhöhung beurteilt das Unternehmen selbst als «einmalig hoch». Bedanken will sich Coop bei der Belegschaft so für seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmen in den letzten zehn Jahren. Per Anfang 2001 hatten sich die 14 regionalen Coop-Genossenschaften und Coop Schweiz zu einer einzigen Genossenschaft zusammengeschlossen.

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