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Novartis muss nach Alcon-Übernahme Medikament an B&L verkaufen

Die US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) verpflichtet den Basler Pharmakonzern Novartis, nach der Übernahme der Augenheilfirma Alcon ein Medikament an den amerikanischen Mitbewerber Bausch & Lomb (B&L) zu verkaufen.

Konkret beanstandete die US-Wettbewerbsbehörde am Montag in einer Medienmitteilung die drohende Monopolstellung, die Novartis nach der Transaktion mit injezierbaren Miosis-Medikamenten innehalten würde. Die fraglichen Medikamente kommen bei Operationen des grauen Stars zur Anwendung und setzten 2009 in den USA 12,4 Mio. Dollar um. Die einzigen beiden in den USA erhältlichen Miosis-Medikamente sind Miochol-E von Novartis und Miostat von Alcon, die den Markt mit 67 Prozent respektive 33 Prozent unter sich aufteilen. Um einem Monopol zuvorzukommen, muss nun Novartis nach der vollständigen Übernahme von Alcon innert zehn Tagen Miochol-E an Bausch & Lomb verkaufen, so das Verdikt.

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