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Novartis’ riskante Strategie bei Zukäufen

Der Konzern kauft mit viel Geld lukrative Therapien ein – so etwa Zolgensma. Die Gentherapie dürfte Milliarden einbringen. Doch mit den Aufkäufen setzt sich Novartis einem Reputationsrisiko aus.

Isabel Strassheim
Kostspielige Gentherapie: Eine Krankenschwester bereitet eine Infusion vor. Foto: Andrey Makalish (iStock, Getty Images)
Kostspielige Gentherapie: Eine Krankenschwester bereitet eine Infusion vor. Foto: Andrey Makalish (iStock, Getty Images)

Zur neuen Strategie von Novartis-Chef Vas Narasimhan gehört der Zukauf von neuen Therapien. Dazu sollen jährlich 5 Prozent der Marktkapitalisierung, also aktuell rund 11 Milliarden Dollar, gezahlt werden. Das liegt deutlich über den rund 9 Milliarden Dollar für die eigene Forschung.

Hinter der grossen Einkaufstour steckt eine veränderte Ausrichtung des Konzerns: Narasimhan will Novartis von seiner breiten Aufstellung noch stärker auf hoch innovative Therapien fokussieren. Neue Technologieplattformen wie etwa die Gentherapie, bei der die hauseigene Forschung den Anschluss verpasst hatte, werden so zugekauft. Damit ist Novartis momentan eher Investor als Forschungskonzern.

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