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Nutzfahrzeugbauer Iveco will fünf Werke in Europa schliessen

Rom Der zur Fiat-Gruppe gehörende Nutzfahrzeugbauer Iveco will bis Jahresende fünf seiner Werke in Europa schliessen.

Das kündigte Iveco-Chef Alfredo Altavilla laut einer Meldung der italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag an. Demnach werden die Werke Weiswill, Ulm und Görlitz in Deutschland, Graz in Österreich und Chambéry in Frankreich geschlossen. Allerdings soll in Ulm ein sogenannter «Exzellenzstandort» für Feuerwehrfahrzeuge entstehen. Von den Umstrukturierungen sind laut Altavilla ingesamt 1075 Beschäftigte betroffen. «Das sind schmerzhafte Schliessungen, aber sie dienen der Stärkung des Unternehmens in seiner Gesamtheit», zitierte Ansa den Firmenchef. Altavilla machte die Ankündigung bei der Vorstellung des neuen Stralis-Lastwagens. Die Umstrukturierungen bei Iveco gehen mit den von Altavilla angekündigten Werksschliessungen in eine weitere Runde. Bereits zuvor wurden die Bus-Produktionsstätten im italienischen Avellino und in Barcelona in Spanien geschlossen. Die Feuerwehrwagen-Tochter Camiva kündigte im Mai die Schliessung einer Fabrik in Saint-Alban-en-Leysse in Savoyen an. Camiva wurde 1997 von Renault übernommen. Fiat Industrial ist der Zusammenschluss der Nutzfahrzeugproduktion im Fiat-Mutterkonzern. Fiat Industrial verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Gewinnsprung um mehr als 90 Prozent auf 207 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres.

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