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Nycomed mit weniger Umsatz und Gewinn - Wachstum in neuen Märkten

Dem Pharmaunternehmen Nycomed macht der Ablauf des Patents für sein wichtigstes Produkt Pantoprazol weiter zu schaffen: Der Umsatz des Zürcher Unternehmens verringerte sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 3,17 Milliarden

Euro. In Lokalwährungen gerechnet sanken die Erlöse um 6,2 Prozent, wie Nycomed am Mittwoch bekannt gab. Wird eine einmalige Zahlung des US- Partnerunternehmens Forest Laboratories im Vorjahr nicht berücksichtigt, erhöhte sich der Umsatz um 0,4 Prozent. Der Patentschutz des Magen-Medikaments Pantoprazol war im Jahr 2009 in verschiedenen europäischen Ländern abgelaufen, was die Verkäufe in diesen Märkten auch im letzten Jahr beeinflusste. Stark wachsen konnte Nycomed hingegen in Schwellenländern, deren Anteil am Gesamtumsatz mittlerweile 39 Prozent ausmachen. Bis 2015 soll der Anteil auf 60 Prozent steigen, wie es heisst. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug -44,2 Millionen Euro, im Vorjahr hatte Nycomed noch einen operativen Gewinn von 288 Millionen Euro geschrieben. Den Verlust begründete Nycomed mit dem gesunkenen Bruttogewinn, Investitionen in neue Tochtergesellschaften sowie der Kosten für die Einführung des Atemwegmittels Daxas. Der Gewinn auf Stufe EBITDA sank um 22,5 Prozent auf 774,9 Millionen Euro. Nycomed will auch im laufenden Jahr kräftig investieren, vor allem für die Einführung des neuen Medikaments Daxas und in die Schwellenländer. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Zürich und beschäftigt weltweit rund 12'000 Mitarbeitende. Nycomed befindet sich in Privatbesitz.

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