Zum Hauptinhalt springen

NZZ-Gruppe wegen Minus bei Printwerbung mit tieferem Semestergewinn

Deutlich tiefere Werbeerträge bei den Printmedien haben den Gewinn der NZZ-Mediengruppe in der ersten Jahreshälfte um über ein Viertel nach unten gedrückt.

Das Halbjahresergebnis belief sich auf 17,6 Millionen Franken. 2011 verdiente der Medienkonzern noch 23,8 Millionen Franken. Durch die unsichere Wirtschaftslage und infolge des Strukturwandels seien die Einnahmen für Inserate in Printmedien im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent zurückgegangen, teilte die NZZ- Mediengruppe aus. Mit steigenden Erträgen bei den elektronischen Medien konnten die Umsatzeinbussen aber beinahe wieder wettgemacht werden. Die Einnahmen mit Abonnementen und aus dem Einzelverkauf sind laut Communiqué vom Freitag trotz rückläufiger Auflagenzahlen stabil geblieben, und auch der Umsatz seiner Druckereien konnte der Konzern dem harten Wettbewerb zum Trotz halten. Mit 259,7 Millionen Fr. lag der Umsatz der NZZ-Mediengruppe von Januar bis Juni 0,5 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Der Aufwand stieg dagegen um 3 Prozent auf 239,0 Millionen Franken, wobei insbesondere die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die Lancierung neuer Produkte im Print- und Digitalbereich die Profitabilität schmälerten. Der Betriebsgewinn (Ebit) nahm um rund 30 Prozent auf 20,8 Millionen Fr. ab. Zur NZZ-Mediengruppe gehören neben der «Neuen Zürcher Zeitung» das «St. Galler Tagblatt» und die «Neue Luzerner Zeitung» sowie diverse Lokalzeitungen und Zeitschriften. Zudem sind auch die regionalen Fernsehsender Tele 1 und TVO sowie die Lokalradiosender Pilatus und FM1 Teil des Konzerns.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch