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Obama warnt Bevölkerung vor neuen ökonomischen Rückschlägen

Washington US-Präsident Barack Obama hat die Bevölkerung seines Landes vor neuen ökonomischen Rückschlägen gewarnt.

«Auch wenn unsere Wirtschaft in den vergangenen 15 Monaten mehr als zwei Millionen neue Stellen geschaffen hat und weiterhin wächst, könnte es noch starken Gegenwind geben», sagte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Videobotschaft. Vor allem «die hohen Gaspreise, das Erdbeben in Japan und die Unruhe angesichts der europäischen Finanzlage» bereiteten ihm Sorgen. Am Donnerstag hatte die Ratingagentur Moody's die USA wegen des hohen Haushaltsdefizits vor einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gewarnt. Sie rief den US-Kongress und die Regierung dazu auf, sich bald auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze zu einigen, um die Bestnote «Aaa» behalten zu können. Bereits Mitte April hatte die Ratingagentur Standard & Poor's den Bonitätsausblick für die USA herabgestuft. Dies führte zu grosser Verunsicherung an den Märkten und drückte bis zuletzt auch die Aktienkurse nach unten. Am Freitag veröffentlichten die US-Behörden zudem schwache Zahlen für den Arbeitsmarkt. Beobachter werteten dies eineinhalb Jahre vor der Präsidentenwahl als schlechtes Zeugnis für Obamas Wirtschaftspolitik. Obama betonte in seiner Videobotschaft, dass vor allem die Autoindustrie wieder gute Perspektiven habe. Der mit Staatshilfen gerettete Chrysler-Konzern hatte kürzlich alle geliehenen Steuergelder zurückgezahlt. Am Freitag kündigten die USA den Verkauf ihrer restlichen Chrysler-Anteile an den italienischen Fiat-Konzern an.

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