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Ölpreise auf rasanter Talfahrt nach US-Daten

Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben am Freitag die Talfahrt der Ölpreise stark beschleunigt und den Preis für US-Öl erstmals seit Anfang Februar unter die Marke von 100 US-Dollar gedrückt.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI brach im späten Nachmittagshandel um 4,44 Dollar auf 98,10 Dollar ein. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent fiel um 4,09 Dollar auf 111,99 Dollar. Ein unerwartet schwacher Anstieg der Beschäftigtenzahl in den USA versetzte der Hoffnung auf einen stärkeren Aufschwung in der grössten Volkswirtschaft der Welt einen Dämpfer. Die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten lassen eine schwache Nachfrage nach Rohöl befürchten. Die USA verbrauchen die mit Abstand grösste Menge an Rohöl weltweit. Neben schwachen Konjunkturdaten werden aber auch die US- Ölreserven immer wieder als Begründung für die aktuelle Talfahrt der Ölreise angeführt. In der grössten Volkswirtschaft der Welt erreichten die Lagerbestände an Rohöl zuletzt den höchsten Wert seit mehr als 21 Jahren. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel ebenfalls stark zurück. Nach Berechnungen des Opec- Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 115,31 Dollar. Das waren 1,37 Dollar weniger als am Vortag.

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