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örsenaufsicht versperrt Lone Star ersehnten Rückzug aus Südkorea

Seoul Der US-Finanzinvestor Lone Star kann sich nach einer jahrelangen Pannenserie noch immer nicht aus Südkorea zurückziehen.

Lone Star will seine Mehrheitsbeteiligung an der Korea Exchange Bank für umgerechnet fast 3 Milliarden Euro an Hana Financial losschlagen. Die Börsenaufsicht verschob am Donnerstag aber erneut eine Entscheidung darüber, ob Lone Star überhaupt der Besitzer von KEB sein darf. Hana zeigte sich «sprachlos» über die neue Verzögerung und will nun abwägen, den Deal abzublasen oder erneut mit Lone Star zu verhandeln. Die Beteiligungsgesellschaft Lone Star will seit Jahren die Beteiligung an der KEB loswerden, zwei Anläufe waren bereits zuvor gescheitert. Wenn die grösste Übernahme in der südkoreanischen Bankenbranche am 24. Mai noch nicht abgeschlossen ist, können sowohl Lone Star als auch Hana von dem Deal zurücktreten. Die südkoreanischen Behörden untersuchen derzeit, ob sich ein Lone Star-Manager in Zusammenhang mit einer KEB-Sparte der Manipulation von Aktienkursen schuldig gemacht hat. Grösste Sorge der Aufseher ist die öffentliche Reaktion auf eine Entscheidung. Ein Abnicken der Übernahme würde den Eindruck erwecken, ein möglicherweise kriminelles Unternehmen dürfe eine koreanische Bank besitzen. Dies dürfte ausserdem eine Reihe von Klagen von KEB- Aktionären nach sich ziehen.

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