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ÖVAG erwartet Konzernverlust von bis zu 750 Millionen Euro

Wien Die angeschlagene Österreichische Volksbanken AG erwartet im laufenden Jahr wegen Abschreibungen durch die Schuldenkrise hohe Verluste.

Es ist der letzte in einer Serie von Rückschlägen für das Institut, das sich nun mit einem Umbau für künftige Krisen rüsten will. Durch eine Wertberichtigung der Tochter in Rumänien und das in der Investkredit gebündelte Geschäft mit Firmenkunden und Immobilien kämen auf das Institut allein Belastungen von 700 Millionen Euro zu, teilte die Bank am Donnerstagabend im Anschluss an eine Aufsichtsratssitzung mit. Konzernweit werde im laufenden Jahr daher voraussichtlich ein Verlust von 500 bis 750 Millionen Euro zu Buche stehe, im Einzelabschluss sogar ein Minus von rund 900 Millionen. Die ÖVAG werde künftig nach dem Vorbild der niederländischen Rabobank lediglich als Zentralinstitut für die gut 60 regionalen Volksbanken fungieren, hiess es in der Mitteilung. Damit kann sich die ÖVAG das Kapital der regionalen Banken zurechnen lassen und hofft damit, auf eine höhere Kernkapitalquote zu kommen. Bisher gehört die ÖVAG zu knapp 61 Prozent den regionalen Volksbanken und zu 23 Prozent dem deutschen genossenschaftlichen Spitzeninstitut DZ Bank. Im Sommer war das Institut wegen seiner dünnen Kapitaldecke durch die Banken-Stresstests gefallen.

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