Zum Hauptinhalt springen

Opel arbeitet sich aus dem Tal heraus - Absatz legt zu

Hamburg Der Autobauer Opel hat im ersten Halbjahr in Europa deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert als vor einem Jahr.

Die Verkäufe von Personen- und leichten Nutzfahrzeugen der beiden Schwestermarken Opel und Vauxhall stiegen um 8,2 Prozent auf knapp 660.000 Einheiten. Der Marktanteil kletterte leicht auf 6,4 (Vorjahr: 6,2) Prozent, teilte die Tochter des US-Konzerns General Motors am Mittwoch mit. Im Juni habe Opel mit 6,8 Prozent den bislang höchsten Marktanteil in Europa in diesem Jahr erreicht. Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Stammwerk in Rüsselsheim D, wo der Mittelklassewagen Insignia vom Band rollt, wurden die Werksferien verkürzt. Aufgrund der guten Auftragslage beim Golf-Konkurrenten Astra sowie beim Insignia erhöhte Opel zudem das Ziel für die Produktion von Dieselmotoren in Kaiserslautern um 70'000 auf 250'000 Aggregate im Jahr. Nach dem Abschluss der Sanierung strebt Opel 2011 erstmals seit Jahren schwarze Zahlen an. Ab dem nächsten Jahr will die GM-Tochter Gewinne bei der Konzernmutter in Detroit abliefern. Die hatte sich zuletzt zufrieden mit den Fortschritten bei dem Traditionsunternehmen gezeigt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch