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Oracle fordert in Google-Patentstreit nun 1,16 Milliarden Dollar

New York Der US-Konzern Oracle verlangt im Patentstreit mit Google nun rund 1,16 Milliarden Dollar Schadenersatz.

Das ist nur noch ein Fünftel des ursprünglich geforderten Schadenersatzes von bis zu 6,1 Milliarden Dollar. In einem am Donnerstag bekannt gewordenen Schreiben an den US- Bezirksrichter William Alsup erklärte Oracle-Anwalt Steven Holtzman, die nunmehr geforderte Summe beinhalte Schadenersatz in Höhe von 202 Millionen Dollar wegen Patentverletzungen und von 960 Millionen Dollar wegen Verletzung von Urheberrechten. In dem Streit zwischen den beiden Konzernen geht es um das Google- Betriebssystem Android, das in Smartphones und Tablet-Computern eingesetzt wird. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung wissentlich Patent- und Urheberrechte seiner Java-Software verletzt zu haben. Oracle hatte Anfang 2010 den Java-Erfinder Sun Microsystems übernommen. Google weist die Forderungen zurück. Im Juli hatte US- Richter Alsup die zuvor geforderte Schadenersatzforderung von Oracle als zu hoch zurückgewiesen. Der Prozess soll Ende Oktober in San Francisco beginnen.

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