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Der dritte Mann

Panama Papers: Der Schweizer Christoph Zollinger war lange Zeit einer der drei führenden Partner bei Mossack Fonseca. Wer ist der Mann, der in Panama ein Bobteam gründete?

Sport gehörte zu seinem Leben: Der heute 47-jährige Christoph Zollinger (r.).
Sport gehörte zu seinem Leben: Der heute 47-jährige Christoph Zollinger (r.).
Laprensa
Zollinger als Pilot bei einer Bobfahrt in St. Moritz.
Zollinger als Pilot bei einer Bobfahrt in St. Moritz.
Fotoswiss/Giancarlo Cattaneo
Verneinend: «Ich habe nie als Jurist oder Anwalt gearbeitet und war dem­entsprechend auch nicht Partner von Mossack Fonseca Panama», sagt Zollinger.
Verneinend: «Ich habe nie als Jurist oder Anwalt gearbeitet und war dem­entsprechend auch nicht Partner von Mossack Fonseca Panama», sagt Zollinger.
AP/Arnulfo Franco
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Mossack Fonseca. Das sind nicht nur die beiden Gründer Jürgen Mossack und Ramón Fonseca. Dritter Partner beim Offshoredienstleister war lange Zeit ein Schweizer. Bisher galt Christoph Zollinger als unternehmungslustiger Pionier, der nach Abschluss seines Jurastudiums in den Neunzigerjahren nach Panama auswanderte, als Techniker bei Mossack Fonseca (MF) einstieg und später vor ­allem durch sein Engagement für ein Bobteam Panamas bekannt wurde – mit ihm als Steuermann. Recherchen in den Panama Papers zeigen nun ein anderes Gesicht Zollingers: Er schreckte selbst davor nicht zurück, mit einem Verbündeten von Syriens Machthaber Bashar ­al-Assad im Geschäft zu bleiben. Zum Bild des tüchtigen, aber im Grunde harm­losen Machertyps passt das nicht.

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