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Die Finma schläft ganz offensichtlich

Die Offshore-Industrie versteckt Gelder zweifelhafter Natur. Und auch Schweizer mischen mit. Jetzt muss Schluss sein mit Wegschauen.

MeinungArthur Rutishauser

Als wir uns entschliessen mussten, ob wir bei der Recherche zu den Panama-Papieren mitmachen, stellten sich uns gewichtige Fragen. Warum sollen über hundert Medien weltweit Hunderte von Journalisten darauf ansetzen, eine riesige Datensammlung zu durchwühlen? Und das trotz knapper Ressourcen? Geht es nur darum, die Neugier der Journalisten und den Voyeurismus des Publikums zu befriedigen, oder darum, echte Missstände aufzudecken?

Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass es sich um eine der wichtigsten Recherchen handelt, die es in den letzten Jahren gab. Nicht, weil es an und für sich anrüchig ist, Offshorefirmen zu gründen. Dazu gibt es für Leute mit grossen Vermögen gute, legale Gründe. Es gibt legitime praktische und steuerliche Motive, Vermögen in solchen Gesellschaften zu bündeln.

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